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Abb.: Der Schumacher-Bau am Berliner Tor 21 in den 1920er Jahren


Persönlichkeiten an der Ingenieurschule Hamburg

Bis zum Jahr 1923 war der Direktor der Technischen Staatslehranstalten in Personalunion auch Leiter der Ingenieurschule. Nach der Zusammenlegung mit der Höheren Schule für Hoch- und Tiefbau bekam jede der Schulen einen separaten Schulleiter, zuständig für die inneren Aufgaben. Darüber gab es den Direktor der Anstalten für die Außendarstellung der Schulen und die Koordination.

- 1905: Dipl.-Ing. Max Behrisch
    / 1. Direktor
- 1905-1918: Prof. Dr. Johannes Zopke
    / 2. Direktor
- 1919-1923: Prof. Abel
    / (kommissarischer) Direktor
- 1923-1931: Prof. Dr. Weißhaar
    / Direktor
- 1931-1935: Prof. Siefken
    / Direktor
- 1936-1939: Prof. Lößer
    / Direktor
- 1939-1948: Dr.-Ing. Heinrich Haake
    / (stellvertr.) Direktor
- 1948-1969: Dr. Werner Krone
    / Direktor
- 1975-2000: Prof. Dr. Rolf Dalheimer
    / Präsident der FH

- 1923-1932: Prof. Siefken
    / Leiter der Ingenieurschule
- 1932-1936: Dr.-Ing. Wrobbel
    / Leiter der Ingenieurschule
- 1936-1939: Dr.-Ing. Holm
    / Leiter der Ingenieurschule
- 1945-1950: Dr. Heinrich Blasius
    / Leiter der Ingenieurschule
- 1974-1996: Prof. Erhard Wiebe
    / Sprecher des FB MaCh



Foto: Bertold Fabricius, www.pressebild.de

>> Forschungsschwerpunkt Optische Sensorik und Bildverarbeitung



Foto: Blasius-Tochter Elfriede nach der Enthüllung der Blasius-Tafel

>> HBI-Einweihungsfeier


Dr. Heinrich Blasius

Vom Technikum zum Heinrich-Blasius-Institut

Die Geschichte der Ingenieurschule Berliner Tor


In Hamburg werden seit über hundert Jahren Ingenieure ausgebildet, zuerst im "Staatlichen Technikum" der Gewerbeschule (im Gebäude des heutigen Museums für Kunst und Gewerbe) und als selbständige Ingenieurschule seit 1914 im Schumacher-Bau am Berliner Tor 21.

Die Fächer Physik und Mathematik gehörten schon damals zu den Schwerpunkten der Ausbildung. Deshalb wurde am Technikum bereits im Jahr 1912 ein Physiklabor eingerichtet, das seit 1953 in erweiterter Form im 3. Stock am Berliner Tor 21 beheimatet ist. Im Jahr 2012 wurde es Teil des Heinrich-Blasius-Instituts für Physikalische Technologien (HBI), das in der Lehre außer Physik und Mathematik auch den Bereich Informatik vertritt.

Die Ingenieurschule hat seit ihrem Beginn mehrere Umstrukturierungen und Umbenennungen erfahren. 1970 wurde sie Teil der neugegründeten "Fachhochschule Hamburg" (2001 umbenannt in "HAW Hamburg").

Zwei weitere Hochschulen, die Ingenieure ausbilden, kamen in Hamburg hinzu: 1973 die "Universität der Bundeswehr Hamburg" (2003 umbenannt in "Helmut-Schmidt-Universität") und 1978 die "Technische Universität Hamburg-Harburg".
  • 1893: Gründung des Staatlichen Technikums, mit einer "Höheren Maschinenbauschule"
    als Teil der Allgemeinen Gewerbeschule
  • 1905: Ausgliederung des Technikums aus der Gewerbeschule - Beginn einer
    eigenständigen Ingenieur-Ausbildung in Hamburg
  • 1911: Baubeginn am Berliner Tor (Fertigstellung 1914)
  • 1912: Dr. Heinrich Blasius kommt zum Technikum
  • 1912: Einrichtung des Physiklabors am Technikum
  • 1912: Umbenennung des Technikums in Technische Staatslehranstalten zu Hamburg
  • 1922: Zusammenfassung mit der Höheren Schule für Hoch- und Tiefbau zu den
    Staatlichen Technischen Schulen
  • 1923/31: Neue Laborgebäude am Berliner Tor
  • 1928: Rückbenennung in Technische Staatslehranstalten mit:
    * Höhere Schule für Maschinenbau, Schiffsmaschinenbau, Elektrotechnik und Schiffbau
    * Höhere Schule für Hoch- und Tiefbau
    * Schiffsingenieur- und Seemaschinistenschule
  • 1931: Übernahme der "Vereinigten Maschinenbauschulen" Altona
  • 1935: Abteilung "Leichtbau" mit Flugzeugbau und Kraftfahrzeugbau
  • 1938: Umbenennung in Ingenieurschule, Ausgliederung der Bauschule
  • 1943: Schumacher-Bau brannte nach Bombentreffer vollständig aus
  • 1945: Neubeginn des Unterrichtsbetriebes im WS 1945/46
  • 1949: 1. Kolloquium des Physiklabors, Bezeichnung geändert im Jahr 2001 in
    "Kolloquium am Berliner Tor"
  • 1953: Einweihung des neuen Physiklabors im 3. Stock, mit Hörsaal, Praktikumsraum, Sammlung und Arbeitsräumen
  • 1965: Abschluss Ing. (grad.) (graduierter Ingenieur)
  • 1965: Gründung der Ingenieurschule für Produktions- und Verfahrenstechnik in Bergedorf (ehemals Tabaktechnikum)
  • 1970: Gründung der Fachhochschule Hamburg, mit den technischen Fachbereichen Maschinenbau/Chemieingenieurwesen (MaCh), Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Schiffsbetriebstechnik
  • 1973: Gründung der "Universität der Bundeswehr Hamburg", 2003 umbenannt in
    "Helmut-Schmidt-Universität" (HSU)
  • 1973: "Technische Informatik" an der FH Hamburg
  • 1978: Gründung der "TU Hamburg-Harburg" (TUHH)
  • 1989: Abschluss Dipl.-Ing. (FH) (Diplom-Ingenieur)
  • 1991: Umwandlung des Fachbereichs Schiffsbetriebstechnik in den Fachbereich Anlagen- und Medienbetriebstechnik
  • 1995: Umwandlung des Fachbereichs MaCh in den Fachbereich Maschinenbau und Produktion (M+P)
  • 2001: Umbenennung der Fachhochschule in Hochschule für Angewandte Wissenschaften - HAW Hamburg
  • 2005: Fakultätenbildung - Fachbereiche werden Departments
  • 2005: Gründung der Fakultät TI (Technik und Informatik) mit den vier Departments: Maschinenbau und Produktion, Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau, Informations- und Elektrotechnik, Informatik. Das Department Medientechnik (ehemals Schiffsingenieur- und Seemaschinistenschule) wird Teil der Fakultät Design, Medien und Information.
  • 2006: Gründung der HafenCity Universität Hamburg (HCU), mit Übernahme der Fachbereiche Bauingenieurwesen und Geomatik
  • 2006: Umstellung von Dipl.-Ing. auf Bachelor und Master
  • 2007: Gründung des Forschungsschwerpunkts Optische Sensorik
  • 2010: Instituts-Gründungen am Dept. M+P
  • 2010: Gründung des Instituts für Physikalische Sensorik (IPS), zuständig für das Physiklabor und für die Fachgruppen Physik, Mathematik und Informatik in der Lehre
  • 2010: 1. Promotion am Institut für Physikalische Sensorik
  • 2012: Umbenennung des IPS in Heinrich-Blasius-Institut für Physikalische Technologien (HBI)

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>> Lazarett im I. Weltkrieg