 |
|
 |
Maschinenbau und Produktion 1/2000 Zeitschrift des Freundeskreises Maschinenbau und Produktion Berliner Tor e. V. |
|
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
 |
 |
|
 |
|
 |
 |
|
Die Studierenden stehen zunächst vor einem scheinbar unüberwindlichen Berg. Es fehlt die gewohnte diktierende
Hilfestellung: Fragen - Wie geht man vor? Wer soll was machen? Gibt es überhaupt Literatur dazu? Wo gibt es Material? Muss etwa die Elektronik selbst gelötet werden? Wie kann man die PC-Drucker-Schnittstelle
programmieren? - bekommen nun überraschende Bedeutung. Selbstverständlich stehen wir Professoren und Mitarbeiter im Team für alle Fragen zur Verfügung und bieten Hilfestellung zum Ablauf eines Projektes, zur
interdisziplinären Aufgabenteilung und bei der Bewertung von Möglichkeiten. Aber es gibt von uns keine Vorgaben, wie letztendlich etwas organisiert oder realisiert werden soll. Die Entscheidungen müssen im Sinne des
Lernzieles voll von den Projektteams getragen werden Die Nachbereitung zeigt, trotz theoretischer Vorbereitung laufen hier die bekannten
ungewollten Phasen eines Projektes von sich aus ab. Von der ersten Selbstorganisation mit vielen Häuptlingen und keinem Indianer oder umgekehrt, über den ständigen Wechsel von Euphorie und Resignation bis hin zu
technischen Pannen als Vorführeffekt kommt alles vor. Hier wird der Kontrast zwischen theoretisch Verstandenem und der praktischen Anwendung und Umsetzung unter Zeitdruck für jeden sehr deutlich. Auch Beispiele des
methodischen oder emotionalen Vorgehens lassen sich immer wieder aufzeigen. Damit bietet das Projekt in hervorragender Weise die Möglichkeit zur Sammlung eigener praktischer Erfahrungen in der Projektabwicklung.Bemerkenswert ist das Engagement der Studierenden, das bisher jedes Mal zu hervorragenden und überraschenden Ergebnissen geführt hat. Übrigens, die Ergebnisse der Projekte finden Sie unter
www.mp.haw-hamburg.de/mobile-roboter |
|
|
|
 |
|
 |
|
|