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Maschinenbau und Produktion 1/2000 Zeitschrift des Freundeskreises Maschinenbau und Produktion Berliner Tor e. V. |
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Das Unternehmen Die Firma IXION Maschinenfabrik Otto Häfner GmbH & Co. KG
wurde 1919 als Produktions- und Handelsgesellschaft für Handwerkzeuge, insbesondere
mechanische Handbohrmaschinen und Handschleifmaschinen, in Hamburg gegründet. Das 1922/23 errichtete Verwaltungsgebäude mit Produktionshalle in Hamburg-Wandsbek ist noch immer Zentrum der Firmenanlage.
Weltweit bekannt ist IXION mit den Tochterunternehmen MAXION in Pößneck/Thüringen und AUERBACH
in Ellefeld/Sachsen - mit insgesamt ca. 300 Mitarbeitern in den drei Produktionsbetrieben - heute durch eine breite Palette an modernen Werkzeugmaschinen hoher Qualität.
Bei der Neu- und Weiterentwicklung des Maschinenprogramms geht IXION
konsequent den Weg der Automatisierung von Produktionsabläufen und trägt damit wesentlich zur Einführung der "mannarmen Produktion rund um die Uhr" in modernen, hochproduktiven Fertigungen bei.
Das gemeinsame Produktprogramm der Firmengruppe umfasst gegenwärtig u.a. Tiefbohr- und Fräsmaschinen, Flexible Produktionssysteme zur Bearbeitung von Stangenmateriel, Linearführungen u.ä., Bearbeitungszentren sowie
Tisch-, Säulen- und Reihen-Bohr- und Gewindeschneidmaschinen. Neuester Beweis für den unternehmerischen Mut bei IXION ist das Vordringen in den Markt der Laserbearbeitungsanlagen . |
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Das Produkt IXION ULM 804 Die Neuentwicklung einer Universal-Laser-Maschine wurde angeregt durch eine Anfrage der Firma Rofin-Sinar, Hamburg, die eine möglichst universell
einsetzbare Maschine für ihr Labor, in dem Lösungen für Kundenprobleme erarbeitet werden, suchte. Rücksprachen bei Laseranwendern zeigten sehr schnell, dass sich ein interessanter Markt für derartige Maschinen
darstellen würde.Unterstützt durch die Ideen und Erfahrungen von Rofin-Sinar, entstand die IXION ULM 804, die sich durch ihren modularen Aufbau, der eine optimale Anpassung an die gestellte
Bearbeitungsaufgabe gestattet, auszeichnet. Die bis zu fünfachsige Maschine ist für das Schneiden, Schweißen, Härten oder Legieren in 2D oder 3D konzipiert. Neben den Verfahrwegen von 800 mm (X-Achse), 450
mm (Y-Achse) und 750 mm (Z-Achse) in der Standardversion wird die ULM 804
durch hohe Bahngeschwindigkeiten von 20 m/min, hohes Beschleunigungsvermögen von 0,5 g und Positioniergenauigkeiten von ±5 µm charakterisiert. Je nach Anwendungsfall werden Nd:YAG-, CO2- oder
Diodenlaser integriert bzw. eingekoppelt. Als Laserlieferant und Partner bei der Kundenbetreuung ist Rofin-Sinar dabei weiterhin im Boot.
Basis für minimale Kreisformfehler und maximale Positioniergenauigkeiten der ULM, wie sie beispielsweise für Feinschneidapplikationen erforderlich sind, ist die verwindungssteife, schwingungsarme Konstruktion der
Maschine. So wird z. B. der spannungsarm geglühte Unterbau teilweise in Polymerbeton ausgeführt. Bei der Blechverkleidung wurde besonderer Wert auf hohe Servicefreundlichkeit und Zugänglichkeit der
Gesamtanlage, die nach Laserklasse 1 ausführbar ist, gelegt. Die CNC-Steuerung mit Netzwerkunterstützung und schneller Datenkommunikation ermöglicht Teach-Funktionen durch das Handbediengerät mit Display.
Zusätzlich zur NC-Programmierung nach DIN 66025 sind Softwarepakete für die Prozesskette von der CAD-Zeichnung bis zum Werkstück verfügbar. Gerade oder gekrümmte Ebenen können per 5-Achsen- oder umschaltbarer
Mantelkurven-Transformation bearbeitet werden. Die digitale Antriebsregelung gewährleistet hohe Bahngenauigkeit bei erhöhter Störsicherheit. Über Ferndiagnose ist der schnelle Zugriff auf alle Subsysteme möglich. Die
Anwahl von Laser-Pulsprogrammen und die Darstellung der Ist-Parameter können direkt auf der CNC-Steuerung erfolgen. |
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Zusammenfassung und Ausblick
Mit Entwicklung, Bau und Vermarktung der ULM 804 wurde der Schritt in einen für IXION
neuen Markt, den Markt der Laserbearbeitungsanlagen, gewagt. Jährliche Zuwachsraten des weltweiten Lasersystemmarktes von über 20% in den vergangenen Jahren zeugen vom immensen Potential dieses Marktes. Die ULM 804
hat dabei hervorragende Chancen, sich dauerhaft gut im Markt zu positionieren. Erste Installationen, die vom Applikationslabor über die Laserlohnbearbeitung bis zur Serienfertigung und vom
Feinschneiden über das Schweißen von Airbagkomponenten bis zum Legieren von Aluminium-Motorblöcken reichen, sprechen für die Richtigkeit des Konzeptes: Modularer Systemaufbau zur Realisierung individueller
Kundenkonzepte. Diese werden gemeinsam mit kompetenten Partnern aus dem Laserbereich wie z.B. der Fa. Rofin-Sinar entwickelt. In der Kombination mit Zuverlässigkeit und kundenfreundlichem Service liegen
hier die Chancen des Laser-Newcomers IXION . |
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