Maschinenbau
und Produktion
1/2000

Zeitschrift des Freundeskreises Maschinenbau und Produktion Berliner Tor e. V.

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Neuer Präsident an der FH Hamburg

Dr. Hans-Gerhard Husung

Seit dem 1. Februar 2000 ist Dr. Hans-Gerhard Husung Präsident der zweitgrößten Hochschule der Hansestadt.

Der promovierte Historiker (50) kommt vom Wissenschaftsrat in Köln. Seit 1990 war er Referatsleiter in der Geschäftsstelle – zunächst für Hochschulplanung, seit 1995 für Lehre, Studium und wissenschaftlichen Nachwuchs. Davor war er jeweils etwa fünf Jahre Research Fellow am Deutschen Historischen Institut London und Persönlicher Referent des Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft in München. Der gebürtige Braunschweiger ist verheiratet und hat drei Kinder.

Im Rahmen einer Vortragsveranstaltung “Wissen für die Praxis” am 12. April 2000 hat der neue Präsident seine Zielsetzungen erläutert:

  • Qualitätssicherung und Studienreform als Daueraufgaben stärken.
  • Auf der bewährten Basis breiter Grundlagen- und Methodenvermittlung neue Studienangebote vor allem durch neuartige fachliche Verknüpfungen mit den Nachfragern im Beschäftigungssystem entwickeln.
  • Durch Masterprogramme neue, flexible Verknüpfungsmöglichkeiten mit dem Arbeitsmarkt in Sinne eines atmenden Systems gestalten.
  • Weiterbildung unter Einschluss postgradualer Masterprogramme zu einer Kernaufgabe der Hochschule weiterentwickeln.
  • Forschung als notwendiges Leistungsmerkmal der University of Applied Sciences Hamburg ausbauen.
  • Eigene Handlungsmöglichkeiten durch Nutzung zusätzlicher Einnahmechancen auf dem Bildungsmarkt eröffnen und nutzen.
  • Herstellung gleicher Wettbewerbsbedingungen mit privaten Anbietern einfordern und Qualität als Wettbewerbsvorteil der Fachhochschulen ausspielen.

Husungs Fazit: “Unsere Leistungen können sich sehen lassen und finden Anerkennung. Unsere Kooperationsbereitschaft mit der Wirtschaft ist groß. Wir verfolgen ehrgeizige Ziele. Ich lade nun Staat und Wirtschaft sehr herzlich ein, die Fachhochschule Hamburg als University of Applied Sciences noch engagierter zu unterstützen, nicht zuletzt durch eine noch höhere Priorität bei der Mittelverteilung in der Freien und Hansestadt Hamburg.”

 

Fachbereich M+P