startete im Sommer 2000 gemeinsam mit dem Arbeitsamt Nord und dem Fachbereich Maschinenbau und Produktion der FH Hamburg ein Pilotprojekt mit dem Ziel, innerhalb eines Jahres Arbeit suchende Ingenieure wieder in Maschinenbauunternehmen zu integrieren.
Die Idee: In einem einjährigen "Fitnesstraining" werden die Ingenieure durch ein maßgeschneidertes Programm des Fachbereichs und Mitgliedsfirmen des VDMA intensiv auf ihre künftige Tätigkeit
vorbereitet. Nach einer "Kick-Off-Veranstaltung" im Juli und einem Assessment im September fiel am 4. Oktober der Startschuss für die erste Phase des Pilotprojekts, dessen Erfahrungen auch auf andere
Bundesländer übertragen werden sollen: Zunächst 15 arbeitslose Ingenieure – Durchschnittsalter 51 Jahre – werden in 15 Wochen im Fachbereich in einem "Crash-Kurs" mit dem aktuellen Ingenieurwissen und den
Anforderungen in modernen Maschinenbauunternehmen vertraut gemacht. So vorbereitet, werden sie im Januar 2001 für ein weiteres Vierteljahr in die an dem Projekt beteiligten Unternehmen gehen und trainieren an
ingenieurnahen Aufgaben verschiedener Bereiche. Danach wird es ernst: Im nächsten halben Jahr stellen die Ingenieure die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten an einem konkreten Ingenieurprojekt des Unternehmens unter
Beweis. Danach soll dann einer Festanstellung der erfolgreichen "Re-Ing."-Absolventen nichts mehr im Wege stehen.
Von den "Re-Ing."-Teilnehmern wird viel verlangt: Die Crash-Ausbildung
am Fachbereich umfasst mindestens acht Stunden pro Tag einschließlich Samstag und zusätzlicher Arbeit zuhause per zur Verfügung gestellten Computern, die mit dem Internet und dem Intranet der FH verbunden sind.
Prof. Dräger vom Fachbereich begleitet das gesamte Projekt als "Kümmerer", der für den ständigen Kontakt aller Projektteilnehmer und vornehmlich für die Zusammenarbeit Fachbereich -
Industrieunternehmen verantwortlich ist.
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