| Kaspar-Sickermann |
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MyanmarDer goldene Felsen
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| 30. Sep 07 | ||
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Der Goldene Felsen besteht, wie der gesamte Bergrücken, aus Granit. Granit ist in großer Tiefe unter hohem Druck langsam erstarrtes Magma. Nach dem Auftauchen aus der Tiefe und dem Abbau der schweren Deckschichten führte -neben normalen tektonischen Bewegungen- die Druckentlastung zu Rissen und Spalten (Klüften), die die großen Monolithe in Blöcke zerlegen. Durch Witterungseinflüsse werden die Quader vorwiegend an den Ecken und Kanten angegriffen und dadurch abgerundet. Verwitterung und Spannungsentlastung führen außerdem zu typischer Schalenverwitterung. |
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Man findet an vielen Stellen in der Umgebung der Kyaik-htiyo Pagode große Granitblöcke. Die Lage des goldenen Felsens allerdings ist außergewöhnlich und einmalig. Vielleicht ist er in grauer Vorzeit nach einem Erdbeben an diesen Platz gerutscht und der Basisstein war damals noch nicht so verwittert und hat ihn sicher gehalten. In der Literatur ist zu lesen, dass man den Block schaukeln kann. Das ist aber heute nicht mehr erlaubt. |
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In der Umgebung finden sich viele
Granitblöcke. Die meisten von ihnen tragen Pagoden
[2004]
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Der rechte Block ist der
Basisstein unter dem goldenen Felsen. Er ist von dem linken
Block aus über eine Brücke erreichbar, die nur von
Männern betreten werden darf. Auf dem linken Block befindet
sich eine Terrasse mit Geländer, die der Andachtsplatz
für die Frauen ist.
Im linken Block sieht man deutlich
die Schalenverwitterung [2004].
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Kaum zu glauben, dass dieser Felsen
seit Jahrhunderten (?) so liegt und schon manches Erdbeben
überstanden hat
[2004]
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