| Kaspar-Sickermann |
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Tagebuch Myanmar - Regenzeit 2006Auf dem Pilgerpfad |
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| 26. Feb 10 | ||
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Kin Mon Base Camp: Sonntag, 06.08.2006, Golden Sunrise Hotel [Fortsetzung] |
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Panorama der umliegenden Berge, |
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Das Wetter war gnädig. Zuerst wanderten wir in den Wolken, da war es nass und kühl, dann unter ihnen, da waren wir wieder in der Sauna. Schließlich kam auch die Sonne heraus und brannte unbarmherzig. Ich fotografierte viel. Als ich vom Weg ab auf einen günstigen Fotoplatz zusteuerte, rief Aye Lwin, ich solle auf die "Leechees" aufpassen. Das seien blutsaugende Tiere. Schlangen sah ich nicht, Moskitos auch nicht, also weiter fotografiert und zurück. Auf dem Weg wusste ich dann, wovon er gesprochen hatte, riss den Blutegel ab und versorgte die Wunde mit Sprayverband. Das ist es eben, alle diese Sachen muss man immer bei sich haben. Der Egel hat mich nicht so erschreckt, denn ich kannte so etwas schon von Laos. |
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"Großvaters Umkehrberg" [11 s] |
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Auf dem ganzen Weg sahen wir nur ein junges Paar, die als Pilger kamen (Regenzeit!) Zwar hatten wir gefrühstückt, auf den Weg aber nur eine Flasche Wasser mitgenommen, denn unser Plan war ja ganz anders gewesen. - Es war eine ziemlich harte Tour für mich. Irgendwann aß ich dann zum ersten Mal seit 25 Jahren vom Traubenzucker, den ich für solche Fälle immer mit mir rumschleppe. - Der Weg zog sich furchtbar in die Länge, ich lief zum Schluss ziemlich auf dem Zahnfleisch. |
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Eine Erfrischung, aber getrunken habe ich aus dem Brunnen nicht |
Aye Lwin kostet eine wilde Frucht |
Der Weg ist schön, aber anstrengend |
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Schwerarbeit Holzabfuhr [26 s] |
| Hier im Golden Sunrise Hotel traf ich dann die französische Familie. Die Mutter war mit einem Lkw vom Pass heruntergefahren (ein Elefant hatte ihr am Vortag seinen Stoßzahn in den Bauch gedrückt, glücklicherweise nur oberflächlich, aber sie war lädiert). Der Vater war mit seinen Kindern auch den Pilgerweg hinunter gelaufen. |
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